Der Gipfel der Großregion
Rheinland-Pfalz hat die Präsidentschaft 2023/2024 inne.
Seit 1995 werden regelmäßig Gipfel der Großregion organisiert. Diese Treffen auf höchster politischer Ebene sollen der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion neue Impulse geben. Jeder Gipfel fasst Beschlüsse, die gemeinsam umgesetzt werden.
Der Gipfel der Großregion setzt sich aus den amtierenden Vertreterinnen und Vertretern der Exekutive aller Partnerregionen zusammen. Der Präsident des Conseil départemental des Vosges und der Präsident des Conseil départemental des Ardennes nehmen am Gipfel als Beobachter teil.
Als Schnittstelle zwischen strategischer Steuerung, Arbeitsebene und Umsetzung der Kooperation auf großregionaler Ebene dient das Gipfelsekretariat. Es wirkt bei der allgemeinen Koordinierung der verschiedenen Ebenen mit.
Das Gipfelsekretariat der Großregion ist ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) und wurde 2013 von den Partnern der institutionellen Kooperation der Großregion gegründet.
Die vom Gipfel initiierte Kooperation zwischen den verschiedenen Partnerregionen und Akteuren der Großregion ist Ausdruck eines starken gemeinsamen politischen Willens. Dies ist ein bedeutender Beitrag der Zusammengehörigkeit zwischen unterschiedlichen Partnern und fördert die territoriale Kohäsion der Großregion als zentrale europäische Grenzregion. Synergien dieser verstärkten Koordinierung und Kooperation sind ein gemeinsamer Zugewinn an Attraktivität der Großregion als Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum.
Die 20. Gipfelpräsidentschaft der Großregion für die Jahre 2025-2026 hat die Wallonie gemeinsam mit der Fédération Wallonie-Bruxelles und Ostbelgien inne. Diese wird unter dem Motto „Die Großregion: Gemeinsam die Zukunft gestalten und innovative Wege beschreiten“ stehen. Am Abschlussgipfel der rheinland-pfäzischen Präsidentschaft am 13. Dezember 2024 in Mainz wurde die gemeinsame Erklärung des 19. Gipfels der Großregion verabschiedert sowie der Fahrplan für die kommenden zwei Jahre. Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Großregion.